Urlaub auf Hawaii

Das Klima auf Hawaii

Um zu entscheiden, wann der beste Zeitpunkt für die eigene Hawaii-Reise ist, sollten die klimatischen Bedingungen auf den Inseln berücksichtigt werden, auch wenn man prinzipiell das ganze Jahr über auf Hawaii Urlaub machen kann.

Sommer und Winter

Während es im Sommer extrem schwül bei Temperaturen um 30 Grad Celsius ist, beklagen sich viele Europäer im Winter über den häufigen Regen. Allerdings ist der Winter von November bis Februar in Hawaii, bei dem an den Küsten die Temperatur auf minimal etwas über 20 Grad Celsius absinken kann, gegenüber einem europäischen Winter auch nur im Kalender als solcher vermerkt. Durchschnittliche Jahrestemperatur pro Tag ist bedingt durch die Passatwinde etwa 24 Grad Celsius bei einer ganzjährigen Wassertemperatur um ca. 22 Grad Celsius. Die größten Unterschiede zwischen Sommer und Winter auf Hawaii sind außer der Temperatur die Art des Regens bzw. Niederschlags, die Höhe der Wellen sowie die Häufigkeit von Wirbelstürmen. Statistisch gesehen regnet es im Sommer zwar fast genau soviel wie im Winter, aber statt warmem Niesel- oder Dauerregen gibt es im Sommer meistens Regen in Form von kurzen oder halbstündigen Wolkenbrüchen. Schnee gibt es in Hawaii auch, so dass die Berge Mauna Kea und Mauna Loa auf Hawaii Big Island die ersten drei Monate des Jahres mit Schnee bedeckt sind - manchmal auch der auf Maui liegende Berg Haleakala. Während im Sommer die Wellen nicht höher als 1,50 Meter werden, gibt es an der Nordküste oft Wellen, die bis zu 8 Meter hoch werden, was vor allem die Surfer freut. Im Sommer kann es des öfteren auf Hawaii zu kleineren Wirbelstürmen kommen, die aber meistens an den Inseln vorbeiziehen. 1992 allerdings traf ein Sturm mit Geschwindigkeiten von bis zu 360km pro Stunde auf die Insel Kauai und hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Klimazonen

21 der weltweit 22 vorkommenden Klimazonen existieren auf Hawaii. Außer Polargebieten, wie sie etwa an Nord- oder Südpol vorkommen, gibt es auf den Inseln alles: Hochalpine Zonen wechseln sich mit Wüsten und tropischem Regenwald ab. Das Phänomen Hawaiis, das Nebeneinander einer Vielzahl von unterschiedlichen Klimazonen, prägt in besonderem Maße die Insel Kauai: Subtropische Regenwälder an der Nordküste, Wüstenklima an der Südwestlüste und 20 Kilometer weiter landeinwärts liegt das höchstgelegene Sumpfgebiet der Welt und ein Regenwald mit dem regenreichsten Punkt der Erde. Insgesamt trifft auf alle Hawaii-Inseln in etwa die Regel zu: Niederschlagsreiche Gebiete befinden sich im Nordosten und Osten der Inseln, während es bei den sonnigen und trockenen Gebieten im Westen und Südwesten fast schon eine Sonnengarantie gibt, weshalb sich in diesen Landesteilen auch die meisten Hotels befinden.